Er wollte ein Schnabeltier werden – und wurde es auch. Aber sehen Sie nur, wie er VORHER aussah!

Jeder drückt sich auf seine eigene Weise aus. Manche wählen auffällige Kleidung, manche ändern ihren Stil alle sechs Monate, und manche entscheiden sich für etwas, das sich die meisten nicht einmal vorstellen können. So erging es einem jungen Mann namens Evgeny Bolotov, den das Internet seit langem als „Platypus-Mann” kennt.

Früher sah er ganz normal aus: keine Tattoos, keine Piercings, gleichmäßige Gesichtszüge, durchschnittliches Aussehen. Aber eines Tages beschloss Evgeny, sich buchstäblich neu zu erfinden. Sein Ziel? Eine äußerliche Ähnlichkeit mit einem Schnabeltier zu erreichen.

Um diesen Effekt zu erzielen, begann er, seine Lippen und Ohrläppchen mit riesigen Implantaten zu dehnen, die er regelmäßig durch immer größere ersetzt. Seine Lippen werden immer länger, seine Bewegungen immer unbequemer, Essen ist fast unmöglich. Aber der Held hat nicht vor, aufzuhören.

Nach den ersten Eingriffen musste er fast vollständig auf normale Nahrung verzichten – er verlor etwa 30 Kilogramm und erhielt die Diagnose „Anorexie”. Aber genau in dieser Zeit wurde man auf ihn aufmerksam: Evgeny wurde zu einer echten Persönlichkeit der Subkulturszene. Er wurde zu Ausstellungen eingeladen, auf der Straße fotografiert, in sozialen Netzwerken diskutiert – er wurde zu einem lebenden Kunstobjekt.

Aber auf der Suche nach noch mehr Freiheit und Anerkennung zog er in die Großstadt – dorthin, wo Skandale niemanden mehr überraschen. Und hier geschah etwas Unerwartetes: Seine Spuren verschwanden.
Das Internet-Image des „Schnabeltiers” zerfiel und verschwand, als hätte es sich in der Menge der Großstadt aufgelöst.

Heute kann man nur raten:
Bereitet Evgeny eine neue, noch radikalere Verwandlung vor,
oder hat er verstanden, dass Schock nicht der einzige Weg zur Selbstverwirklichung ist?

Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Wenn man sich seine alten Fotos ansieht, fällt es schwer zu glauben, dass dieser Mensch derselbe ist, der sein Gesicht verzerrt hat, um seinem Traum zu folgen, „nicht wie alle anderen“ zu sein.

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