Iron Rocky verbirgt seinen Schmerz nicht mehr: Stallone erschien mit einem Stock auf dem roten Teppich

Der Auftritt des 79-jährigen Sylvester Stallone bei den Kennedy Center Honors sorgte für Aufsehen. Der dreifache Oscar-Preisträger betrat den roten Teppich zum ersten Mal in seiner Karriere auf einen Stock gestützt. Hollywood staunte: Rocky, der immer mit bloßen Händen Mauern eingerissen hat, muss nun nicht mehr gegen fiktive Gegner kämpfen, sondern gegen seinen eigenen Körper.

Die Frau des Schauspielers, die 57-jährige Jennifer Flavin, blieb buchstäblich Schritt für Schritt an seiner Seite. Nach der Beinahe-Scheidung im letzten Jahr war es schon ein Ereignis, sie zusammen zu sehen, aber diesmal sprach ihr Blick Bände: Ihr Mann braucht Unterstützung. Und ja, sie ist da.

Über Jahrzehnte hinweg hat Stallone seinen Körper in eine Karte der Verletzungen verwandelt: Für seine Rollen hat er sich Muskeln gerissen, Gelenke ausgekugelt und Halswirbel gebrochen. Bei den Dreharbeiten zu „Rocky IV“ landete er sogar auf der Intensivstation, nachdem er einen Schlag in die Herzgegend erhalten hatte. Und bei „The Expendables“ erlitt er eine solche Verletzung der Wirbelsäule, dass die Ärzte sie mit einer Metallkonstruktion verstärken mussten. Die Zuschauer sehen die Kraft. Die Ärzte halten es für ein Wunder, dass er überhaupt laufen kann.

Hinzu kommen die jüngsten Geständnisse von Pamela Anderson über ein zweifelhaftes Angebot „im Austausch für Intimität“, und es wird klar: Um Stallone herum tobt erneut ein Sturm. Aber die Tatsache, dass er mit einem Stock in der Öffentlichkeit auftrat, ist die wichtigste Nachricht des Abends. Die Jahre des Kampfes haben den Mann eingeholt, der immer diejenigen gespielt hat, die niemals aufgeben.

Aber diese Geschichte hat ein warmes Ende: Trotz der Krise haben Sylvester und Jennifer ihre Familie bewahrt. Und als sie zusammen im Saal standen, während der Saal seinem Preis applaudierte, hatte das etwas sehr Persönliches. Nicht über das Kino, sondern über das Leben, in dem der Held sich endlich erlaubt hat, verletzlich zu sein.

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