Das Fotoprojekt von Meghan Markle für Harper’s Bazaar geriet unerwartet in den Mittelpunkt einer großen Mediendiskussion. Das Interesse der Öffentlichkeit wurde nicht nur durch die Fotos selbst geweckt, sondern auch dadurch, wie sehr sie Journalisten und Zuschauern an die ikonischen Fotos von Prinzessin Diana erinnerten. Dieser Vergleich wurde zu einem zentralen Element der Diskussionen in den weltweiten Medien.

Die größte Resonanz löste ein Bild aus, auf dem Meghan in einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose auf dem Boden sitzt und direkt in die Kamera blickt. Zahlreiche Publikationen stellten fest, dass diese Komposition fast vollständig mit einer seltenen Fotosession von Diana übereinstimmt, die von Patrick Demarchelier gemacht wurde. Die Schlichtheit der Kleidung, das Fehlen von Accessoires, die ruhige Selbstsicherheit – alles trägt zur gleichen visuellen Ästhetik bei.

Die Bilder in roten Kleidern verstärkten den Wiedererkennungseffekt nur noch. Die Journalisten erinnerten sich offensichtlich an die feierlichen Auftritte der Prinzessin von Wales: die satte Farbe, der strenge Schnitt, die Ausdruckskraft des Bildes – genau diese Details gaben Anlass, erneut über Kontinuität und Symbolik zu sprechen.

Nicht weniger kontrovers waren die schwarzen Outfits von Markle. Viele sahen darin eine Anspielung auf das berühmte Cover von Harper’s Bazaar mit Diana in einem langen schwarzen Kleid. Kritiker meinten, Meghan versuche, dieselbe emotionale Energie zu vermitteln, die seit vielen Jahren mit ihrer Schwiegermutter assoziiert wird.

Die Meinungen des Publikums gingen jedoch auseinander. Die einen halten solche Parallelen für eine nette, respektvolle Geste gegenüber einer Frau, deren Einfluss nach wie vor groß ist. Die anderen finden, dass die Ähnlichkeiten übertrieben sind und zu einem Versuch werden, einem Bild nachzueifern, das sich längst in der Geschichte verankert hat. Auf welcher Seite stehen Sie – ist es subtile Symbolik oder eine zu direkte Wiederholung?